JFW: Geschichte

Jugendgruppe Gernsbach (Übungen der Jugendgruppe)

 

Jugendgruppe Gernsbach

 

Ein herzlicher Willkommensgruß gilt allen Angehörigen und Bekannten unserer Mitglieder, allen Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Gernsbach und anderen Feuerwehren, aber auch anderen Jugendfeuerwehren.

Als es darum ging, eine Chronik niederzuschreiben, haben wir uns überlegt, für wen wir dies machen. Zum einen für die Angehörigen unserer Mitglieder, zum anderen aber auch für uns selbst. Es soll dargestellt werden, wie es früher war und wie es heute ist.

Was ist eine Jugendfeuerwehr ?
Lediglich eine Nachwuchsorganisation der Feuerwehr?

Dies ist nur zu einem geringen Teil richtig. Überwiegend entstanden sie jedoch aus dem Interesse von Jugendlichen an der Arbeit der Feuerwehr. Es gibt auch hier Ausnahmen. In den abgelegenen, ländlichen Bereichen Deutschland war es oft eine Notwendigkeit, dass sogenannte Jugendlöschgruppen bestanden. Ansonsten sind sie auf freiwilliger Basis entstanden, d. h. ohne Druck von oben, genau so wie die Freiwilligen Feuerwehren.

Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Gernsbach

Ein Hauptgrund in Gernsbach war der Mangel an jungen Feuerwehrleuten. Man schrieb damals im Einverständnis mit der Stadt Gernsbach die jungen, männlichen Einwohner an, um diese zum Eintritt in die Feuerwehr zu bewegen. Dies fand jedoch nicht die gewünschte Resonanz.

So sprach man am 14.02.1964 bei einer Ausschusssitzung über die Gründung einer Jugendfeuerwehr. Bei dieser Sitzung einigte man sich darauf, an den hiesigen Schulen zu werben, aber auch die eigenen Kameraden dafür zu interessieren. Durch die Initiative des damaligen Kommandanten Ernst Brude, eine Jugendfeuerwehr zu gründen, konnte dem Nachwuchsmangel ein Ende gesetzt werden. So konnte dann bereits am 01.05.1964 eine eigene Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Gernsbach, mit eine der ersten im Landkreis Rastatt, gegründet werden. Zu den 17 Gründungsmitglieder gehörte ein Mädchen, ein Novum zur damaligen Zeit. Viel dieser Jugendlichen, heute erwachsen, findet man in den Reihen der aktiven Wehr. Als erster Jugenfeuerwehrwart stellte sich Alfred Götz zur Verfügung. Im Gegensatz zu heute gab es noch keine separaten Übungen, sondern die Jugendwehr nahm an den regulären Übungen der aktiven Mannschaft teil. Bereits im Oktober 1964 konnte die Jugendfeuerwehr an der Abschlussübung der Feuerwehr Gernsbach teilnehmen, und im Anschluß daran ein eigene Schauübung durchführen.

Im Jahre 1965 nahm man am ersten Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Bermersbach teil. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte dann 1967 der erste Jugendgruppenleiter, R.-D. Rothenbusch, gewählt werden.

Im Jahr 1969 folgte ein Wechsel des Jugendfeuerwehrwartes. W. Schöntaler nahm die Stelle von Alfred Götz ein.

1973 fand der Jugendfeuerwehrwart Unterstützung durch Dieter Hepting von der Abt. Gernsbach, der als weiterer Jugendfeuerwehrwart hinzukam.

Im Jahre 1974 feierte man das 10 jährige Bestehen und hatte die Bevölkerung aus diesem Grunde zu einem kleinen Fest in das Feuerwehrhaus eingeladen.

Unerwartet brachte das Jahr 1975 personell einen Aufschwung und zum Jahresende zählte man einen Mitgliederstand von 27 Jugendlichen. Zur Unterstützung für die zwei Jugendfeuerwehrwarte stellte sich R. Schiel von der Abt. Lautenbach zur Verfügung.

1977 trat Kamerad Heinz Bender von der Abt. Gernsbach die Nachfolge von W. Schönthaler an.

Am 01.12.1979 feierte man mit feuerwehrtechnischen Vorführungen und Filmen im Feuerwehrhaus das 15 jährige Bestehen. Die erste gemeinsame Jahreshauptübung mit den Jugendgruppen Hilpertsau, Obertsrot und dem Jugendrotkreuz des DRK fand im Vereinsheim des Turnvereins satt.

Im Jahr 1984 feierte die Jugendgruppe Gernsbach ihr 20 jähriges Bestehen. Dieses Ereignis wurde im Juni mit einer kleinen Ausstellung im Lehrsaal der Feuerwache gefeiert. Dank gilt auch unserem Ehrenkommandanten Kamerad Manfred Kast für sein Engagement für die Jugendfeuerwehr Gernsbach. Aus diesem Grunde wurde im bereits 1984 die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr verliehen.

Erstmals wurde im Jahr 1986 auch eine Feld- und Walputzete durch geführt.

Im Jahr 1989 feierte die Jugendgruppe Gernsbach das 25 jährige Bestehen. Allein in der Abt. Gernsbach findet man 18 Angehörige, die ihre ersten Sporen bei der Jugendfeuerwehr verdienten.

Im Jahre 1996 übernahm Kamerad Holger Böhner das Amt des Jugendgruppenleiters von Heinz Bender. Eine Tätigkeit die er offensichtlich derart erfolgreich ausübte, dass ihm die Verantwortung für alle Jugendfeuerwehrleute übertragen wurden. So wurde Holger Böhner im Jahr 1998 für das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes von den einzelnen Jugendgruppenleitern der Abteilungen gewählt.

Erst daraus wird eigentlich ersichtlich, welche Bedeutung die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr hat. Diese Arbeit läßt sich jedoch nicht ohne die vielen Helfer im Hintergrund bewältigen. Deshalb gilt der Dank denjenigen Kameraden aus der Feuerwehr Gernsbach, die sich bereitwillig in den Dienst der Jugend stellen, und über Jahre hinweg Montag für Montag sowohl den normalen Übungsdienst versehen als auch bei der Ausbildung der Jugendlichen mithelfen. Dies sind nicht nur die vorgenannten Jugendfeuerwehrwarte und Jugendgruppenleiter, sondern auch die aktiven Kameraden die als Maschinisten dafür sorgen, dass die Ausbildung vollständig und intensiv betrieben werden kann.

Im Jahr 2003 stellt Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein Amt als Jugendgruppenleiter der Jugendgruppe Gernsbach zur Verfügung, da er sich auf die umfangreichen Aufgaben die er als Stadtjugendfeuerwehrwart hat konzentrieren möchte. Seit Februar 2003 leitet Achim Gickel die Jugendgruppe der Abteilung Gernsbach.

Wegen unvorhergesehenen beruflichen und privaten Gründen legt Achim Gickel im September 2003 sein Amt nieder. Als kommissarischer Jugendgruppenleiter wird Armin Wild eingesetzt.

Im Januar 2004 wird Armin Wild durch den Abteilungsausschuss der Feuerwehrabteilung Gernsbach zum Jugendgruppenleiter und Thorsten Leber zum stellvertretenden Jugendgruppenleiter ernannt.

Durch aktive Werbung und ein ansprechendes Programm zählt die Jugendgruppe Gernsbach Mitte des Jahres 24 Mädchen und Jungs. Vor dem Hintergrund, dass die Jugendgruppe Gernsbach im Jahr 2004 auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblicken kann, präsentiert sich die Jugendgruppe am Kinderferienprogramm und am Tag der offenen Tür in dem sie das feuerwehrtechnische Rahmenprogramm gestaltet.

Im Frühjahr 2005 stellt Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein Amt aus privaten und beruflichen Gründen zur Verfügung. Durch die Jugendgruppenleiter der einzelnen Abteilungen wurde Manuel Welsch von der Abteilung Obertsrot einstimmig für das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes vorgeschlagen. Am 15. Juni 2005 wurde Manuel Welsch vom Feuerwehrausschuss satzungsgemäß einstimmig zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt.

Im Juli 2005 zählte die Jugendgruppe Gernsbach 23 Jungs und 10 Mädchen. Der Juli stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Bühl.

2006 fand das erste gemeinsame Zeltlager der Gesamtjugendfeuerwehr Gernsbach statt. Ziel war der Zeltplatz der Pfadfinder in Stutensee/Friedrichsthal.

Im Frühjahr 2007 wurde Armin Wild zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Abteilung Gernsbach gewählt und stellte somit sein Amt zur Verfügung. Thorsten Leber übernahm das Amt des Jugendleiters. Anja Steimer und Steffen Liebold wurden als Stellvertreter bestellt.

Das Highlight des Jahres 2008 war vermutlich der erste 24h Tag der Jugendfeuerwehr Abt. Gernsbach, welcher durch Anja Steimer und Steffen Liebold organisiert wurde. Dieser Tag wird wohl allen beteiligten sehr lang in Erinnerung bleiben und wir denken auch gern daran zurück. Im Spätjahr 2008 konnte Thorsten Leber das Amt des Jugendleiters aus privaten Gründen nichtmehr ausführen. Der Ausschuss der Feuerwehr Gernsbach bestellte somit Anja Steimer zur Jugendleiterin der Abt. Gernsbach.

Highlight des Jahres 2009 war wohl der Aktionstag in dem die Jugendgruppe Gernsbach ihr erstes Video mit dem Titel „Was tun wenn´s brennt?“ drehte. Unter der Regie von Mathias Kohler und Steffen Liebold zeigten die Jugendlichen was sie drauf haben und hielten dieses für die Nachwelt fest.

Im Jahr 2010 stellten Anja Welsch (Jugendleiterin der Abt. Gernsbach) und Manuel Welsch (Stadtjugendwart) ihr Amt aus beruflichen und privaten Gründen zur Verfügung. Patrick Kornmann (Jugendleiter der Abt. Staufenberg) übernahm das Amt des Stadtjugendwartes. Steffen Liebold erklärte sich bereit das Amt des Jugendleiters zu übernehmen. Stellvertreter wurden Daniel Rau und Mathias Kohler. Besondere Veranstaltungen in diesem Jahr waren sowohl die von der Gesamtjugend organisierte Ferienfreizeit im Odenwald, sowie ein weiterer 24h Tag der Jugendfeuerwehr Abt. Gernsbach.

Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr Abteilung Gernsbach 22 Mitglieder. Sie setzt sich zusammen aus 16 Jungen und 6 Mädchen.

Wir bedanken uns bei unserem Kommandant Volker Steimer, der Stadtverwaltung Gernsbach, sowie allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr Gernsbach ohne die eine erfolgreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr nicht möglich ist.

Wir hoffen dass die Arbeit unserer Vorgänger, auf die wir stolz zurückblicken in bewährter Weise fortgesetzt wird.


Jugendgruppe Hilpertsau

 

Jugendgruppe Hilpertsau

 

Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Hilpertsau

Wie in jeder Feuerwehr machte man sich auch in Hilpertsau Gedanken um den Nachwuchs. Die beiden Ortschaften Hilpertsau und Obertsrot bildeten seit dem 01.04.1970 eine Gemeinde und somit eine Wehr. Wehrführer war Franz Schäfer aus Obertsrot, sein Stellvertreter Emil Kottler aus Hilpertsau. Abteilungsleiter in Hilpertsau war Erwin Welsch.

Unter dieser Führung wurde am 15. Juni 1975 die Jugendfeuerwehr Hilpertsau gegründet.

Es waren 12 Jungs, die bereit waren, in der Jugendfeuerwehr Dienst zu tun. Rudolf Weiler erklärte sich bereit, die Aufgabe des Jugendgruppenleiters zu übernehmen. Nach dem Zusammenschluss der Wehr mit Gernsbach im Rahmen einer weiteren Eingemeindung der beiden Ortschaften in die Stadt Gernsbach wurde nun auch die Jugendfeuerwehr eine Abteilung der Jugendfeuerwehr Gernsbach. Der Übungsrhythmus wurde, wie heute noch üblich, vierzehntägig festgelegt und die Unterrichtsabende wurden in der Hilpertsauer Schule abgehalten.

Bei der Mitgliederversammlung im Mai 1976 wählte man den ersten Jugendausschuss. In diesem Jahr konnte sich die Jugend auch erstmals im Rahmen der Brandschutzwoche bei einer Übung der Öffentlichkeit vorstellen.

Auch bereits 1978 standen Ausflüge auf dem Plan. Neben einem Wochenende in Hinterlangenbach zusammen mit den Aktiven wurde noch die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Karlsruhe besichtigt. In diesem Jahr hatte die Jugendfeuerwehr zum ersten Mal an den Wettkämpfen zum Erwerb der Leistungsspange mit Erfolg teilgenommen.

Dass sich die Jugendarbeit lohnte, stellte man spätestens im darauf folgenden Jahr fest. In der Generalversammlung des Jahres 1979 wurden 5 Jugendliche in die aktive Mannschaft übernommen. Außerdem waren neun Neuzugänge zu verzeichnen, womit die Jugendabteilung am Ende des Jahres 18 Mitglieder zählte – den bisher höchsten Stand in ihrer Geschichte.

Durch die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses im Jubiläumsjahr im Jahr 1980 profitierte natürlich auch die Jugendgruppe, da man nun einen großen Schulungsraum zur Verfügung hatte.

Am Anfang des Jahres 1981 gab es einen Wechsel in der Jugendleitung. Rudolf Weiler schied durch Wegzug aus. Herbert Küst übernahm die Jugendgruppe und sein Stellvertreter wurde Kurt Dresel.

In diesem Jahr nahm man auch zum ersten Mal am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt teil, das in Hundsbach stattfand. Weiterhin ist noch hervorzuheben, dass im gleichen Jahr wie auch in den folgenden Jahren bis heute mehrmals Mitglieder der Jugendabteilung Hilpertsau die Leistungsspange erwerben konnten oder an den Bundeswettkämpfen erfolgreich teilgenommen hatten. Auch das erste Pokalschießen der Jugendfeuerwehr Gernsbach, bei dem die Gruppe Hilpertsau als Sieger hervorging, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Jugendgruppe fand die Jahresübung der Jugendfeuerwehr Gernsbach am 29. Juni 1985 in Hilpertsau statt. Am Anschluss an die Übung wurde zu einer kleinen Feier im Feuerwehrhaus eingeladen. Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Jubiläumsjahr war der Erhalt der neuen einheitlichen Bekleidung. Außerdem wurde das damalige Erscheinungsbild des Feuerwehrhauses maßstabsgetreu nachgebaut, außerhalb der normalen Übungszeiten.

Anfang 1986 haben Kurt Dresel als Jugendgruppenleiter und Jürgen Schelinski als dessen Stellvertreter die Jugendausbildung übernommen, da der bisherige Jugendleiter Herbert Küst zum stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt wurde.

Durch den niedrigen Mitgliederstand im Jahre 1987 führte man die Übungen zusammen mit der Jugendabteilung Gernsbach durch. Beim Zeltlager in Hundsbach freuten sich die Jugendlichen über das 1986 neu angeschaffte Großzelt.

Anfangs des Jahres 1988 wird Roland Weiler zum stellvertretender Jugendgruppenleiter bestellt. Durch einen erstmals durchgeführten Informationsabend, um dem Mitgliederschwund entgegenzuwirken, konnten drei Neuzugänge verzeichnet werden. Der in Eigenarbeit instandgesetzte MTW der Aktiven konnte 1988 in Dienst gestellt und somit auch von der Jugendgruppe mitbenutzt werden.

Der „Bunte Abend“ anlässlich des 50. Jubiläumsfest der Abteilung Hilpertsau im Jahr 1990 wurde unter anderem auch von der Jugendgruppe mit einer lustigen Einlage umrahmt. Im gleichen Jahr erklärte sich auch Matthias Müller bereit, die Jugendarbeit zu unterstützen.

Durch die Übergabe des neuen LF8 an die Hilpertsauer Abteilung änderte sich auch die Jugendarbeit. Übungen konnten nun mit neuerem Gerät durchgeführt werden, das die Jugendlichen nun zum Teil ebenso beherrschen mussten.

Im Jahr 1993 konnte dann das erste Mädchen in der Jugendgruppe aufgenommen werden.

Anlässlich des 20. Geburtstages der Jugendgruppe wurde 1995 die Jahresübung der Jugendfeuerwehr Gernsbach wieder in Hilpertsau durchgeführt.

Durch Übernahmen in die aktive Wehr musste 1998 mangels Mitglieder eine Zwangspause in der Jugendausbildung eingelegt werden, was jedoch noch im gleichen Jahr durch 6 Neuzugänge erfreulicherweise beendet wurde.

Eines ist besonders hervorzuheben – und zwar die Teilnahme beim Aufstellen eines Weltrekords. Denn die Jugendgruppe nahm zusammen mit mehreren Gruppen der Jugendfeuerwehr Gernsbach beim Weltrekord im Erstellen einer Wasserwand aus C-Strahlrohren teil.

25 Jahre Jugendarbeit in Hilpertsau – das gab es im Jahr 2000 zu feiern, neben dem 60-jährigen Bestehen der Hilpertsauer Abteilung. Aus diesem Grund wurde am 02. September 2000 zu einer Jubiläumsfeier eingeladen, bei dem die Jugendgruppe auch im Rahmen einer Übung ihr Können unter Beweis stellte. Mit Andreas Zapf konnte außerdem ein weiterer Kamerad zur Mithilfe bei der Jugendarbeit gewonnen werden.

Ende 2002/Anfang 2003 konnte nun endlich der in die Jahre gekommene MTW der Abteilung durch eine Neuanschaffung ersetzt werden, wodurch auch die Jugendgruppe profitieren kann.

Die Position des Jugendgruppenleiters legte Kurt Dresel im Jahr 2004 nach 18 Jahren nieder und übergab diese Aufgabe an Andreas Zapf.

Dies sind nun die wichtigsten Stationen der bisherigen Geschichte der Jugendabteilung. Es gäbe noch ein Vielfaches mehr zu berichten, wie das alljährliche Kegeln, wie das Hüttenwochenende im Sommer 2003, die Orientierungsläufe und Zeltlager des Kreisfeuerwehrverbandes, die Besuche des Europa-Parks in Rust, oder viele Ausflüge, wie beispielsweise die Besichtigung der DRF und der Flughafenfeuerwehr in Söllingen im Jahr 2002.


Jugendgruppe Obertsrot

Über 40 jährige Geschichte der Jugendfeuerwehr Obertsrot

 

Am 1. April 1970 wunde durch die Initiative des damaligen Kommandanten Franz Schäfer die Idee in Angriff genommen in der damals noch eigenständigen Gemeinde Obertsrot eine Jugendfeuerwehr aufzubauen. Der erste Jugendfeuerwehrwart war Norbert Götz mit seinen Stellvertretern Norbert Kolb und Franz Kohler. Bereits im Gründungsjahr konnte die Jugendfeuerwehr 24 Mitglieder verzeichnen die sich auch gleich am Jugendfeuerwehrzeltlager in Iffezheim beteiligten.

Das folgende Jahr stand fast ganz im Zeichen von theoretischer und praktischer Ausbildung. Um das ganze jedoch interessanter zu gestallten wurde eigens ein Theaterstück einstudiert, welches 1972 beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Ottenau aufgeführt wurde. Dorthat man dann auch gleich zum ersten Male in der Geschichte der Obertsroter Jugendfeuerwehr die Leistungsspange errungen.

Schon 1973 wurden die ersten Jugendlichen in die aktive Wehr übernommen und man nahm am Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr teil.

1974 gelang es zusammen mit der Jugendgruppe aus Gernsbach die Leistungsspange nach den neuen Richtlinien in Niederbühl zu erwerben. Nachdem die letzten Jugendlichen in diesem Jahr in die aktive Wehr aufgenommen wurden, ruhte die Jugendfeuerwehrarbeit einige Jahre um dann 1977 einen neuen Aufschwung zu erleben. Der damalige Abteilungsleiter Waldemar Fliegauf entschloss sich die Jugendarbeit wieder aufleben zu lassen. Erfreulich war, das schon nach kürzester Zeit wieder 23 Jugendliche mit dabei mit dabei waren und diese sich gleich im selben Jahr tatkräftig am Festumzug zur 600 Jahrfeier in Obertsrot beteiligten. Das Jahr 1977 war in jeder Hinsicht auch bei der Jugendfeuerwehr Historisch.Am Ende dieses Jahres wurde zum ersten mal in Der Geschichte der Obertsroter Jugendfeuerwehr eine Mitgliederversammlung durchgeführt wo in diesem Zuge auch der erste Jugendfeuerwehrausschuß gewählt wurde.

Im Jahre 1978 besuchte die Jugendfeuerwehr den Kreisjugendfeuerwehrtag in Gaggenau und beteiligte sich am Zweitagesausflug der Aktiven Wehr.Um den Winter sinnvoll zu überbrücken machte man einen acht Doppelstunden umfassenden Erste-Hilfe-Lehrgang.

Mit dem Jahre 1979 brach auch eine neue Ära in der Jugendfeuerwehr an. Jürgen Götz, heutiger Abteilungskommandant, übernahm das Amt des Jugendfeuerwehrwartes, Karl-Heinz Thiele fungierte als Stellvertreter.In diesem Zuge beteiligten sich die Obertsroter auch zum ersten mal am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr das in Hundsbach stattfand.

1980 gelang es wieder, zusammen mit der Jugendgruppe Gernsbach, das Leistungsabzeichen zu erringen.Im August diesen Jahres machte man einen Ausflug auf die Insel Mainau.Dieser wurde dann mit einem Grillfest der gesammten Abteilung Obertsrot abgeschlossen. Erstmalig wurde 1980 auch eine gemeinsame Übung mit den Jugendgruppen aus Gernsbach und Hilpertsau und dem Jugendrotkreuz Gernsbach ausgeführt. Übungsobjekt war das Turnerheim „Sonnengarten“ in Gernsbach.

Das Jahr 1981 stand ganz im Zeichen der Kreisausscheidung zum Bundeswettkampf in Gaggenau/Hörden, sowie des Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, das wiederum in Hundbach stattfand. Es wurde am Ende des Jahres wieder eine gemeinsame Übung der Jugendabteilungen der Gesamtwehr Gernsbach durchgeführt. Das Objekt war der Obertsroter Kindergarten, so das man Aktiv an der Ausarbeitung der Übung beteiligt war. Die Kalte Jahreszeit nutzten die Jugendlichen um eine Wandtafel mit allen Feuerwehrknoten anzufertigen.

Im Jahr 1982 ging mit der Anschaffung eines Jugendfeuerwehrwimpels ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Wiederum zusammen mit der Abteilung Gernsbach wurde die Leistungsspange beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Sinzheim errungen.

1983 feierte man den 90. Geburtstag der Abteilung Obertsrot. Die Jugendfeuerwehr organisierte eigenständig den Kinder-und Rentnernachmittag. Im Zuge dieses Ereignisses wurden einheitlichen Jugendfeuerwehr T-Shirts angeschafft.Es wurde an der Kreisauscheidung zum Bundeswettkampf in Bühl sowie am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Schwarzach teilgenomen. Im Spätjahr dieses Ereignissreichen Jahreswurde zum ersten Mal ein Schießwettkampf der Jugendfeuerwehr Gernsbach im Obertsroter Schützenhaus ausgetragen.

Das Jahr 1984 brachte mit dem Umzug der Abteilung Obertsrot in die Ebersteinhalle erhebliche Vorteile mit sich. So stand neben der geräumigen Wagenhalle nun auch ein Lehrsaal zur Verfügung. Auf die provisorisch Genutzten Räume der Grundschule konnte nun verzichtet werden. Nach langer Zeit konnten im Januar 1984 wieder fünf Jugendliche für den aktiven Dienst verpflichtet werden. Man nahm an Wettkämpfen zum Erwerb der Leistungsspange in Bühl und an einer Sternfahrt nach Niederbühl, die von der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt organisiert wurde, teil.

Durch die neuen Freizeitmöglichkeiten in der Ebersteinhalle merkte man schon im Jahre 1985 rückläufige Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr. Zur Verbesserrung der Ausrüstung wurde ein neues Mannschaftszelt beschafft um nicht mehr auf die Ausrüstung der Abteilung Gernsbach oder des Rot Kreuz angewiesen zu sein. Das neue Zelt hat seither neben den Zeltlagern der Kreisjugendfeuerwehr auch schon so manches Hochwasser mitgemacht.Die Jugendfeuerwehr betreiligte sich im Sommer am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Bermersbach.

1986 gab es einen Wechsel in der Führung der Jugendfeuerwehr. Volker Büchel ubernahm das Amt des Jugendfeuerwehrwartes da der bisherige Jugendfeuerwehrwart Jürgen Götz im Folgejahr das Amt des Abteilungskommandantes übernehmen sollt. Im September 1986 fand ein Ausflug der gesamten Jugendfeuerwehr Gernsbach nach Frankfurt/Main statt, wo man den Flughafen mit der Flughafenfeuerwehr und den Frankfurter Zoo besuchte.Fünf Jugendlichen der Abteilung Obertsrot nahmen ebenfalls an einer fünftägigen Lehrfahrt in das noch geteilte Berlin statt.

Nachdem 1987 zwei weitere Mitglieder in die aktive Wehr übernommen wurden verschärften sich Nachwuchsprobleme wieder. Da keine eigenständigen Proben machbar waren übten die verbliebenen zwei Jugendlichen mit der aktiven Wehr mit.

Nach einer Werbeveranstalltung im Jahre 1988 konnten zwei neue Mitglieder in die Reihen der Jugendgruppe begrüßt werden. So fanden auch regelmäßig alle 14 Tage wieder Jugendübungen statt. Außerdem konnte ein Mitglied der Jugend die Leistungsspange mit einer Gruppe aus Gernsbach, Hilpertsau und Loffenau erringen. Der Jahresausflug der Gesamtjugendfeuerwehr aus gernsbach führte in diesem Jahr in den Europa Park nach Rust außerdem wurde unter Zusammenschluss der Jugendlichen aus Obertsrot, Hilpertsau, Gernsbach und Loffenau beim Fußball turnier in Ottenau ein beachtlicher 4. Platz erzielt werden.

Während des Kreisjugendfeuerwehrtages in Ottenau nahm man auch am Festumzug zum 90-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Ottenau teil. Beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Niederbühl kam zum ersten mal das neue Mannschaftszelt zum Einsatz.

1990 hatte man eine Premiere in der Jugendgruppe Obertsrot, das erste Mädchen trat in die Jugendfeuerwehr ein. Es wurde an einer Sternfahrt teilgenommen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Jugendgruppe Niederbühl teilgenommen und ein Mitglied der Jugendfeuerwehr konnte in die Aktiven übernommen werden.

Einen gemeinsamen 1. Platz konnte man mit der Jugendfeuerwehr aus Ottenau beim Orientierungslauf der Kreisjugendfeuerwehr 1991 in „heimatlichen” Gefilden erringen. Am Zeltlager in Rastatt nahmen 6 Jugendlichen aus Obertsrot teil.

Im Jahr 1992 konnte der erste Platz beim Orientierungslauf leider nicht verteidigt werden. Zumindest erreichte ein Jugendlicher die Leistungsspange.

Das Jahr 1993 stand vor allem im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Abteilung Obertsrot. Die Jugendlichen unterstützten hierbei die Aktiven beim großen Zeltfest und führten am Bunten Abend eine „etwas andere“ Jugendprobe als Sketch auf. Weitere Aktivitäten in diesem Jahr waren der Jahresausflug der Gesamtjugendfeuerwehr der wieder nach Rust ging und das Zeltlager der Kreisjugend in Ebersteinburg. In diesem Jahr konnte auch zum ersten mal das traditionelle Schießen der Jugendfeuerwehren der Stadt Gernsbach gewonnen werden.

1994 wurde nach dem Ausfall der Wald- und Wiesenputzede der Stadt Gernsbach selbst eine solche Aktion durchgeführt.Der dort gesammelt Müll sprach hierbei für diese Aktion. Im Juli desselben Jahres erreichten 3 Jugendliche bei brütender Hitze die Leistungsspange.

Im Januar 1995 Übernahme Thomas Stößer pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Obertsrot das Amt der Jugendgruppenleiter. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Obertsroter Jugendfeuerwehr fanden im Rahmen eines Tags der Offenen Tür statt. Durch das Jubiläum wurde man auch zum Ausrichter des Orientierungslauf der Kreisjugendfeuerwehr. Im gleichen Jahr beteilgte sich die Jugendgrupp auch am Kreisjugendzeltlager in Iffezheim und besichtigten das Technikmuseum Mannheim und die dortige Berufsfeuerwehr. Ein weiteres Besonderes Ereigniss in diesem Jahr war der Festbesuch in Sessenheim / Frankreich wo die dortige Feuerwehr 100-jährges Jubiläum feierte.

1996 wurde am Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr nach Frankfurt teilgenomme. Dort besichtigte man den Frankfurter Flughafen und die Flughafenfeuerwehr. Der diesjährige Ausflug der Jugendfeuerwehr Gernsbach führte in den Europa Park nach Rust. 4 Jugendliche aus Obertsrot nahmen zusammen mit ihren Kammeraden aus Gernsbach und Hilpertsau erfolgreich an der Leistungsspange teil..

Im Sommer 1997 nahm man am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt in Leiberstung teil.
Beim Erwerb der Leistungsspange 1998 nahmen die Oberstroter Jugendlichen erneut erfolgreich teil, diesmal aber mit ihren Kammeraden aus Forbach. Bei der von der Kreisjugend organisierten Tour de Murg raddelten auch mehrere Obertsroter Jugendfeuerwehrler mit.

1999 stellte man zusammen mit den Jugendfeuerwehren des Landkreises einen Weltrekord mit einer Wasserwand aus 371 Strahlrohren an der Murg in Nierbühl auf. Am Kreisjugendzeltlager in Kuppenheim wurde ebenfalls teilgenommen. Das besondere Highlight in diesem Jahr war die Übergabe des neuen LF 8/6 an die Abteilung Obertsrot.

Im Jahr 2000 konnten 4 Jugendliche zusammen mit Kameraden aus Gernsbach, Forbach und Loffenau in Bühl die Leistungsspange erwerben. Erstmalig wurde auch ein Hüttenaufenthalt mit den Jugendlichen in der Schweiz durchgeführt. Es ging nach Thun wo man die befreundete Wehr in Hilterfingen / Hünibach besuchte.

Beim Kreisjugendzeltlager in Durmersheim wurden 2001 auch wieder Obertsroter Zelte aufgeschlagen.

Am 06. Januar 2002 legte Thomas Stößer nach 6 Jahren sein Amt als Jugendgruppenleiter nieder und übergab es an Manuel Welsch. In diesem Jahr wurde zum ersten mal ein Fußballturnier der Jugendgruppen aus Gernsbach durchgeführt, dass sich als großer Erfolg rausstellte. Im September wurde eine Radtour von der Hornisgrinde über den Badnersattel zurück nach Obertsrot durchgeführt. Die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr und der Werft der Deutschen Rettungsflugwacht in Söllingen waren das Highlight in diesem Jahr

2003 besichtigte man im Zuge der theoretischen Ausbildung die Werkfeuerwehr der Daimler AG in Gaggenau und die damalige Feuerwehrleitstelle in Rastatt. Auch am Kreisjugendzeltlager in Gausbach nahmen Obertsroter Jugendliche teil.Ein erfolg in diesem Jahr war das erreichen des 2. Platzes beim Fussbalturnier der Jugendfeuerwehr Gernsbach.

Einen Ausflug ins Technikmuseum in Sinzheim machten die Jugendlichen im Sommer 2004. Im Spätjahr katalogisierte die Jugendgruppen sämtliche Hydranten in Obertsrot und machte diese in dem Zuge auch gleich „Winterfest“.

Im April 2005 legte Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein Amt nieder. Der Nachfolger wurde der Obertsoter Jugendleiter Manuel Welsch. In diesem Jahr besichtigte man die Feuerwache und den Fahrzeugpark der Feuerwehr Baden-Baden und nahm zusammen mit der Jugendgruppe aus Gernsbach an einer Veranstaltung des Polizeireviers Gaggenau teil.Das diesjährige Kreisjugendzeltlager fand in Bühl statt. Durch die Absage des Gernsbacher Jugendfeuerwehrfussballturniers wurde kurzfristig eine Wanderung durchgeführt mit anschließendem Grillen. Zum ersten Mal beteiligte sich die Obertsroter Jugendgruppe zusammen mit der Jugendfeuerwehr Gernsbach am Gernsbacher Weihnachtsmarkt.

2006 wurde zu ersten Mal von der Gesamtjugendfeuerwehr Gernsbach ein Zeltlager in Stutensee durchgeführt, das nun im wechsel mit dem Kreisjugendzeltlager stattfinden sollte. Durch den Übertritt des Jugendleiters Manuel Welsch in die Abteilung Gernsbach überbrückte Andreas Dörrer diesen Posten bis zum folgenden Jahr.

Mit einem neuen Jugendteam bestehend aus Christian Enczmann, Sascha Krems und Annemarie Götz startete man ins Jahr 2007. Die neue Führung brachte neuen Schwung in die Jugendgruppe und so konnte, erfreulicher Weise, zum Zweiten mal der Pokal für den 1.Platz des Orientierungslaufs nach Obertrot geholt werden. Durch einen 24 Stunden Tag zusammen mit der Jugendgruppe Hilpertsau wurden neue Jugendfeuerwehr Mitglieder gewonnen. Die Leistungsspange wurde zusammen mit den Kammeraden aus Loffenau erfolgreich absolviert.

Im Jahr 2008 fand wieder das Zeltlager in Stutensee statt. Im Spätjahr wurde eine gemeinsame Abschlussübung der Jugenfeuerwehren aus Gernsbach in der Grund- und Hauptschule in Gernsbach durchgeführt.

Mit der Jugendgruppe Loffenau zusammen wurde auch 2009 wieder die Leistungsspange erfolgreich in Angriff genommen.Beim Tag der Offenen Tür der Abteilung Obertsrot gestalteten die Jugendlichen einen Spielenachmittag. Die diesjährige Abschlussprobe konnte man Aktiv mitgestalten da diese im Obertsroter Pfarrheim durchgeführt wurde.

„40 Jahre Jugendfeuerwehr Obertsrot“ konnte im Jahr 2010 gefeiert werden. Aus diesem feierlichen Anlass war der Orientierungslauf wieder zu Gast in Obertsrot. Bei einer großen Feierstunde im Zuge des Tags der Offenen Tür der Abteilung wurde dieses Ereigniss gebürend gefeiert. Es wurden eigens dafür T-Shirts entworfen und eine Feier mit anschliesender Jugenddisco durchgeführt. Die Jugendgruppe Obertsrot zählt in ihrem Jubiläumsjahr 12 Mitglieder.

 


Jugendgruppe Reichental

 

Jugendgruppe Reichental

 

Geschichte der Jugendgruppe Reichental

Am 17. Dezember 1997 wurde die spontanen Idee einiger Aktiver der Feuerwehr Reichental zur Realität. Die Jugendgruppe Reichental wurde offiziell gegründet, 17 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren waren mit dabei. Als Jugendgruppenleiter stellte sich Leonhard Schiel zur Verfügung, unterstützt wird er durch Patrick Wieland und weitere Helfer aus der Aktiven Mannschaft.

Eine der ersten großen Aktivitäten an der die Jugendgruppe teilnahm, war die Jahreshauptübung der Gesamtjugendfeuerwehr am 18.07.1998 bei der Firma Götz in Hilpertsau. Zu dieser Zeit waren bereits 23 Jugendliche der Jugendfeuerwehr beigetreten.

Zu einem festen Bestandteil der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr gehören auch die Waldputzaktionen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Das Bild zeigt die Waldputzaktion am 10.04.1999 entlang der L 76 b mit Ortsvorsteher Sieb, Förster Wieland und vielen Helfern.

Ein ganz besonderer Tag für die Jugendlichen war die Teilnahme beim Weltrekordversuch am 03.07.1999 auf dem Murgvorland in Rauental. Es galt eine Wasserwand aus 371 Strahlrohren zu erstellen und eine Minute lang aufrecht zu erhalten.

Am 08.07.2000 nahmen Caroline Zapf und Christian Knapp mit Erfolg an der Abnahme der Leistungsspange in Bühl teil.

Die Arbeit mit den Jugendlichen besteht im wesentlichen aus zwei Hauptteilen. Der erste Hauptteil ist die Ausbildung im feuerwehrtechnischen Bereich. Hier zeigt sich der Leistungsstand bei zahlreichen Übungen und den im jährlichen Wechsel stattfindenden Hauptübungen.

Der zweite Hauptteil der Jugendarbeit besteht aus verschieden Themen der Freizeitgestaltung wie z. B. Radtouren, das alle zwei Jahre stattfindende Zeltlager, gemeinsame Ausflüge oder Fußballtuniere.

Am 30. Mai 2001 wurde das neue LF 8/6 der Abteilung Reichental in Dienst gestellt. Dies war Anlass für einen Aktionstag den die Jugendgruppen Reichental am 09.09.2001 veranstaltete. Bei mehreren Übungen wurde das Fahrzeug und dessen Beladung der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch für das Wohl der Gäste wurde bestens gesorgt.


Jugendgruppe Staufenberg

 

Jugendgruppe Staufenberg

 

Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Gruppe Staufenberg

Seit der Gründung der Jugendfeuerwehr Gernsbach, nahmen die Jugendlichen des Ortsteils Staufenberg an der Jugendarbeit in Gernsbach teil.

Nach dem im Jahr 2000 eine Mitgliederzahl von 14 Mitgliedern aus Staufenberg erreicht wurde, äußerten die Jugendlichen den Wunsch nach einer eigenen Jugendgruppe.

Durch Übungen im Ort erhoffte man sich auch einen Mitgliederzuwachs erreichen zu können, was den Abteilungsauschuss zu dem Entschluss führte der Gründung zuzustimmen.

Nach einer nachfolgenden Abstimmung im Gesamtfeuerwehrausschuss der Feuerwehr Gernsbach, fand am 21. September 2001 die Gründungsfeier im Feuerwehrhaus Staufenberg statt.

Der Abteilungsauschuss bestellte Peter Lukas zum Jugendgruppenleiter und Patrik Kornmann zu dessen Stellvertreter der neu gegründeten Jugendgruppe.

Im Jahr 2002 war die Mitgliederzahl schon auf 20 Mitglieder angewachsen, was den Verantwortlichen der Abteilung Staufenberg die Richtigkeit Ihrer Entscheidung im Jahre 2001 bestätigt.

Nun gilt es die Jugendarbeit im Ortsteil zum Wohle der Wehr und nicht zu letzt zum Wohle der Bürger fortzusetzen.

Probenplan Jugendfeuerwehr

Interesse an der Jugendfeuerwehr? Dann schaut mal weiter....

Solltet ihr Interesse an der Jugendfeuerwehr haben könnt ihr gerne bei einem der unten genannten Probentermine vorbeischauen.

Falls ihr vorher noch Fragen habt stehen wir gerne zur Verfügung Lächelnd