Neuste Einsätze

22.02.2018  um 04:32 Uhr  Tech.Hilfe 2  Nr. 066: Landeplatz ausleuchten für Hubschrauberlandung  mehr ...
19.02.2018  um 05:57 Uhr  Feuer 4  Nr. 065: Überlandhilfe / Rauchentwicklung Gebäude  mehr ...
18.02.2018  um 11:55 Uhr  Überlandhilfe DLA (k) 23/12  Nr. 064: Überlandhilfe / Tragehilfe für Rettungsdienst mit DLA (k) 23/12  mehr ...
14.02.2018  um 20:40 Uhr  BMA  Nr. 063: Ausgelöste Brandmeldeanlage - Industrie  mehr ...

Notruf

Notruf: 112
Feuerwehr & Rettungsdienst

- Notfall-Fax: Download
- Nothilfe-SMS: Anleitung

Übungsszenario: "Personenrettung aus Gewässern"

Das Thema „Personenrettung aus Gewässern“, stand am Montag des 27. Juni 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

Viel Blaulicht, Feuerwehr und DLRG standen am Montagabend, kurz nach 18:00 Uhr im Bereich der Gernsbacher Stadtbrücke, der Igelbachstraße und Schlossstraße und sorgten für neugierige Blicke. Es handelte sich allerdings nur um eine Übung und keinen Ernstfall - wurde folgende Übungslage in der Murg angenommen.

Bei einem Bootsausflug von vier Jugendlichen auf der Murg, verhedderte sich im Oberwasser die am Schlauchboot befestigte Leine am Grund der Murg. Als ein Jugendlicher diese Leine versuchte zu lösen, stürzte er ins Wasser und trieb flussabwärts. Ein weiterer jugendlicher wollte ihn retten und sprang hinterher. Dieser verletzte sich jedoch so stark, dass er sich nur bis an das Wehr, welches den Kanal vom eigentlichen Flussbett ableitete retten konnte. Die beiden noch im Schlauchboot sitzenden Jugendlichen standen so unter Schock, dass sie nahezu keinerlei Auskunft geben konnten, wie viele Personen sich ursprünglich im Schlauchboot aufgehalten hatten.

Ziel dieser Übung war es, die Vorgehensweise mit den bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Gerätschaften, die Kommunikation zwischen den Trupps und den Fahrzeugführern bzw. der Einsatzleitung und vor allem die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation DLRG (Strömungsrettern) zu trainieren und zu verbessern.

Die im Wasser liegenden Verletzten, wurden durch die Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der DLRG versorgt. An der Drehleiter wurde das Auf- und Abseilgerät befestigt und die Schleifkorbtrage darunter angehängt. Die verletzte Person wurde im Wasser, auf das Spineboard gezogen und anschließend in die bereitstehende Schleifkorbtrage gelegt. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter wurde sie unter dieser hängend, aus der Murg nach oben gehoben und gerettet.

Die beiden Jugendlichen im Schlauchboot, wurden mit dem Schlauchboot der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit und an das rettende Ufer gebracht.

Die abgetrieben Person wurde in der Murg – flussabwärts gesucht. Sie konnte von den Fußtrupps, welche entlang des Murgufers unterwegs waren und den Strömungsrettern, welche in der Murg schwammen im Bereich des „Katzschen Gartens“ aufgefunden und aus der Murg gerettet werden.

Die realitätsnahe Übung war für alle beteiligten positiv verlaufen. Aufgetretene „Fehler“ wurden direkt nach der Übung vor Ort besprochen und die richtige Vorgehensweise erklärt. Die Besatzung des ELW 1 konnte die Kommunikation mit den unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Einsatzabwicklung verbessern und perfektionieren.

Die Einsatzleiter der beiden Organisationen und die Kameraden, welche die Übung ausgearbeitet hatten, zeigten sich am Ende der Übungseinheit zufrieden, mit dem geleisteten und erlernten. Es wird angestrebt solche gemeinsame Übungen öfters durchzuführen und sie auch in Alarmübungen noch realistischer umzusetzen. Denn nur durch praktisches Üben kann die Leistungsfähigkeit beider Hilfsorganisationen verbessert und die Einsatzkräfte fit für die Einsätze gemacht werden.

Einsatzübung am Kirchturm Lautenbach

Am 03.06.2016 führte die Abteilung Lautenbach gemeinsam mit Kräften der Abteilung Gernsbach eine Einsatzübung am Lautenbacher Kirchturm durch. Da am Turm momentan für Renovierungsarbeiten ein Baugerüst aufgebaut ist, wurde dieses mit in die Übung eingebaut.

Angenommen wurde folgende Einsatzlage:

Bei Arbeiten im Inneren des Turms war es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Ein Arbeiter wurde vermisst. Ein weiterer Arbeiter flüchtete vor dem austretenden Rauch auf das Baugerüst, erlitt dort jedoch einen Kreislaufzusammenbruch. Das ersteintreffende LF10/6 der Abteilung Lautenfach setzte zwei Trupps unter Atemschutz im Inneren des Turm zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Aufgrund der starken Verrauchung wurde eine taktische Überdruckbelüftung aufgebaut, um den Trupps im Innenangriff die Arbeit zu erleichtern. Während die Wasserversorgung zum nächstgelegenen Hydranten aufgebaut wurde, erklomm ein weiter Trupp das Baugerüst um die dort verunglückte Person zu betreuen. Um eine möglichst schonende Rettung zu ermöglichen, wurde die Person über die Drehleiter DLA (K) 23/12 der Abteilung Gernsbach vom Gerüst gerettet. Die Einsatzleitung wurde vom Gernsbacher ELW1 (Einsatzleitwagen) aufgebaut. Alle Nachforderungen, Lagemeldungen und die Einsatzdokumentation liefen, in enger Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter, über die Kameraden der ELW-Gruppe.

Die gemeinsame Übung hatte mehrere Ziele. Zum einen sollte die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen vertieft und die Kommunikation an der Einsatzstelle geübt werden. Auch die schnellst mögliche Wasserversorgung zum weiter entfernten Hydranten war Ziel der Übung. Es wurde ebenfalls darauf geachtet, dass sich die Trupps möglichst aus einem jungen und einem erfahrenem Feuerwehrangehörigen zusammensetzen, um so einen effektiven Wissenstransfer zu ermöglichen. Im Nachgang wurde in einer Übungsnachbesprechung der Übungsablauf gemeinsam besprochen. Abteilungskommandant Klaus Gorgas dankte allen Einsatzkräften für ihr Engagement und besonders auch den Kameraden der Abteilung Gernsbach für ihr Kommen und die sehr gute Zusammenarbeit.

Jugendfeuerwehr übt Zusammenarbeit

Am Montag, 09.05.2016 trafen sich die Jugendgruppen aus Gernsbach, Hilpertsau und Obertsrot zu einer gemeinsamen Übung in Gernsbach.

Es wurden gemischte Gruppen für das Löschfahrzeug der Abteilung Gernsbach (LF 16/12) und der Abteilung Obertsrot (LF 8/6) gebildet. Am Übungsschauplatz angekommen, bauten die Gruppen einen Löschangriff auf, denn angenommen wurde ein Flächenbrand am Murgvorland auf der Höhe des Klärwerkes. Die Jugendlichen vom LF 16/12 kümmerten sich um die Wasserentnahme aus der Murg, außerdem um die Versorgung des zweiten Löschfahrzeuges. Die Besatzung des LF 8/6 ging zur  Brandbekämpfung vor. Dann wurde der Brand von allen „Einsatzkräften“ gemeinsam bekämpft, ein Hydroschild und ein Monitor wurden aufgebaut.

Somit wurde das Ziel, der von Marco Weitz und Johannes Vierling ausgearbeiteten Übung erfüllt. Die Jugendlichen wurden während der Übung unterstützt und begleitet von verschiedenen Jugendgruppenleitern, diese standen Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Im Anschluss trafen sich alle Teilnehmer auf der Feuerwache in Gernsbach zum gemeinsamen Abendessen. Mit dieser Übung konnte das Gemeinschaftsgefühl unter den Jugendlichen wieder ein Stück wachsen.

Ideengeber für die gemeinsame Übung waren die Jugendgruppenleiter von Gernsbach, Marco Weitz und Johannes Vierling. Nachdem 24-Stundentag der Jugendgruppe Gernsbach, wo die Jugendgruppen von Gernsbach und Staufenberg eine gemeinsame Übung durchführten, ist dies bereits die zweite Übung die die Beiden organisierten um die Zusammenarbeit der Jugendgruppen zu erproben.

Containerdienst Schumacher mit dem Förderschild „PARTNER DER FEUERWEHR“ ausgezeichnet.

Am Dienstagden 19. April 2016fand um 19:30Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung, des Kreisfeuerwehrverbandes Rastatt e.V. in der Schwarzwaldhalle in Hügelsheim statt.

Zahlreiche Feuerwehrangehörige der freiwilligen Feuerwehren, sowie Werkfeuerwehren des Landreises Rastatt, folgten der Einladung und fanden sich in der Halle ein, um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kfv Rastatt und dem Totengedenken, wurden Grußworten der Gäste zu den Feuerwehrangehörigen gesprochen. Danach wurden ausführliche Berichte des Vorsitzenden, des Kreisobmanns der Alterskameraden, des Kreisjugendfeuerwehrwartes, des Arbeitskreises Brandschutzinformation und des Kassiers vorgetragen. Die Entlastung der Vorstandschaft, sowie des Kassiers und die Annahme des vorgestellten Wirtschaftsplans für das Jahr 2016, wurden einstimmig von den Delegierten bestätigt.

In diesem Jahr wurde das Förderschild „PARTNER DER FEUERWEHR“ auf den Antrag der Feuerwehr Stadt Gernsbach an die Fa. Containerdienst Schumacher aus Gernsbach verliehen und diese damit ausgezeichnet.

Peter Schumacher der Senior Chef des Unternehmens, sowie Andreas Schumacher der heutige Inhaber und Geschäftsführer, waren an diesem Abend in Hügelsheim vor Ort. Der Vorstand der Kfv Rastatt Herr Mirko Lipinski verlas den von der Feuerwehr Stadt Gernsbach, beim Deutschen Feuerwehrverband gestellten Antrag zur Verleihung. Dieser verdeutlichte allen anwesenden, das überdurchschnittliche Engagement der Fa. Containerdienst Schumacher hinsichtlich der Feuerwehr. Unter Applaus konnten die Beiden die Verleihungsurkunde und das Förderschild aus den Händen des Vorstandes entgegennehmen.

Dieses überdurchschnittliche Engagement der Fa. Containerdienst Schumacher wird daher, auf Antrag der Feuerwehr Stadt Gernsbach, mit der Verleihung des Förderschildes „PARTNER DER FEUERWEHR“ gewürdigt.

www.schumacher-container.de

Foto: Gangl

Aufbau - „Sägekurs Modul 4 Arbeiten im Sturm- und Bruchholz“ bei der Feuerwehr Stadt Gernsbach

Am Freitag den 22. und Samstag den 23. April 2016 fand in der Feuerwehr Gernsbach, ein Aufbaukurs zum sicheren Umgang mit der Motorkettensäge für Feuerwehrkräfte statt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Gernsbach, welche bereits das Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert und Säge Erfahrung hatten, konnten sich bei diesem Seminar anmelden und auch teilnehmen. Ziel dieses Aufbau - Seminars war es, den Teilnehmern die speziellen Fälltechniken, die Sicherheitsvorschriften, die Gefahren von Windwurf und unter Spannung stehendem Holz aufzuzeigen und eindrucksvoll näher zu bringen. Dies wurde in theoretischen Blöcken, am Freitagabend nach einer kleinen Auffrischung des Wissens von Modul 1 und 2 auch durchgeführt. Am Samstag wurde dann das am Abend zuvor gelernte, in praktischen Stationen im Brettener Wald, durch die Ausbilder der Forsttechnischen Diensten Schell beübt. Hierbei wurden Fälltechniken und Vorgehensweise, unter Zuhilfenahme von Seilwinden und anderen technischen Hilfsmitteln gezeigt und diese auch eingesetzt. Nach einer Stärkung am Lagerfeuer, konnten sich dann alle Teilnehmer an den Stationen, den dort gestellten Herausforderungen stellen. Schnell konnte man lehrreiche Erkenntnisse gewinnen und wichtige Erfahrungen sammeln. Nach einigen Stunden im Brettener Wald ging dann das Aufbauseminar erfolgreich zu Ende.

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2016

Am Samstag den 16. April 2016 fand um 19:30Uhr die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Gernsbach, für das Berichtsjahr 2015 in der Staufenberghalle in Gernsbach – Staufenberg statt. Kommandant Volker Steimer begrüßte alle anwesenden und berichtete über das zurückliegende Jahr. Die Feuerwehr Gernsbach musste im vergangenen Jahr zu insgesamt 163 Alarmeinsätzen ausrücken. Durch den Einsatz der Feuerwehr Gernsbach konnten 39 Personen und drei Tiere gerettet werden. Für sieben Personen kam jegliche Hilfe zu spät und sie konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen oder aufgefunden werden. Zusätzlich zu der „normalen Feuerwehrarbeit“ wurden im Kernbereich, also ohne Verwaltungs-, Organisations- und Übungsvorbereitungszeiten, 39.025 Stunden von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich geleistet. Das Aufgabenspektrum erstreckte sich dabei von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu ABC - Umweltschutzeinsätzen. In seinem Bericht ging Kommandant Volker Steimer auf einzelne, nicht ganz alltägliche Einsätze ein. Hier zeige sich besonders, wie wichtig es ist, ausrüstungstechnisch und im Bereich der Ausbildung auf einem guten Stand zu sein und hier nicht nachzulassen. Jeder Abteilungskommandant ist für seine Einsatzkräfte in der Abteilung und den dortigen Ausbildungsstand selbst verantwortlich und muss dafür sorgen, dass die Einsatzkräfte fit für die abzuarbeitenden Einsätze sind. „Die Abteilungen sind gut ausgestattet und haben alles, was sie zum abarbeiten der dort anfallenden „Regeleinsätze“ notwendig ist, bis dann die Kernstadtwehr mit den Spezial- und Sondergerätschaften an der Einsatzstelle eintrifft“, so Steimer. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderates, bei der Feuerwehr nicht zu sehr den Rotstift anzusetzen. „Denn nur mit den benötigten Gerätschaften und Fahrzeugen können wir schnelle Hilfe leisten. Ehrenamtlich, rund um die Uhr, über das ganze Jahr hinweg“, so Steimer. Ein weiter anhaltendes und nicht besser werdendes Problem sei jedoch die Tagesverfügbarkeit. Darunter zu leiden haben vor allem die Außenabteilungen, wo tagsüber nur wenige Kameraden für die abzuarbeitenden Einsätze verfügbar und einsetzbar sind. Hier appellierte Steimer an die ansässigen Betriebe (egal ob kleiner Handwerksbetrieb oder großer Konzern), doch die Einsatzkräfte ohne großes Tam – Tam gehen zu lassen, sodass diese zur Feuerwehr eilen und dann zu den Einätzen ausrücken könnten“. Gleichzeitig dankte er den Betrieben und Konzernen, die dies schon so praktizieren und ihre beschäftigten ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen jeder Zeit zum Einsatz freistellen und gehen lassen. Ohne diese Kameraden sähe es (vor allem tagsüber) bei einigen Abteilungen sehr schlecht aus. Kommandant Steimer erwähnte in seinem Bericht auch, dass in den letzten Jahren die Wiederkehrenden Prüfungen und Vorschriften sich geändert und erhöht haben. Dies sei von ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen kaum noch leistbar und abzudecken, sodass sich die Stadt hier in Richtung eines hauptamtlichen Gerätewartes in nächster Zeit Gedanken machen sollte. Schriftführerin Julia Arnold ging in ihrem Bericht ins Detail und informierte unter anderem über den Mitgliederstand. Die aktive Einsatzwehr besteht zurzeit aus 215 Aktiven, darunter 18 weibliche Mitglieder. Der Jugendfeuerwehr gehören 66 Mitglieder und der Altersmannschaft 75 Mitglieder an. Somit umfasst die gesamte Organisation 356 Personen. Der Stadtjugendwart Günther Kornmann berichtete über die Aktionen der einzelnen Jugendgruppen in den Abteilungen im zurückliegenden Jahr. Hier standen neben feuerwehrtechnischer Ausbildung vor allem auch die Kameradschaft und der Spaß auf dem Programm und im Vordergrund. Die Aktivitäten der Alterskameraden der Gesamtwehr erläuterte der Altersobmann und Ehrenkommandant Manfred Kast. Bürgermeister Dieter Knittel unterstützte die Aussage von Kommandant Steimer. Es müsse darauf geachtet werden, dass durch permanentes Sparen kein Defizit in der Ausstattung verursacht werde. „Im Moment“, so Knittel weiter, „fühle ich mich aber noch ganz gut und sicher, die Stadt Gernsbach unterhält eine Feuerwehr, die auf technischer Basis zu einer der bestausgestatteten Feuerwehren in Baden-Württemberg gehört“, so das Stadtoberhaupt. Neben seinen Dankesworten an die gesamte Mannschaft betonte Bürgermeister Knittel in seinen Grußworten auch die Wichtigkeit von Vertrauen innerhalb der Feuerwehr: „Hierfür ist es notwendig, sich immer wieder zusammenzusetzen und auch kritische Dinge anzusprechen.“ Dabei hob er als positives Beispiel noch einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und den Verantwortlichen der Feuerwehr hervor. Er griff auch das Thema für den hauptamtlichen Gerätewart auf und äußerte sich nicht abgeneigt, in diese Richtung etwas zu ändern und zu verbessern.

 

Auf der diesjährigen Versammlung konnte Dirk Bock vom Löschmeister zum Brandmeister befördert werden. Die Verdienstmedaille in Silber der Stadt Gernsbach und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg, welches durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Spannagel überreicht wurde, konnten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Andreas Schumacher aus der Abteilung Gernsbach  und Marc Duncan aus der Abteilung Staufenberg entgegennehmen. Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten die Verdienstmedaille in Gold und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold Ewald Bär, Harry Bender und Hans-Peter Rath von der Abteilung Staufenberg und Roland Götz sowie Roland Schäfer von der Abteilung Obertsrot.

Seilwinden Praxis - Seminar für Bedienung / Maschinisten der Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach, am Samstag den 09. April 2016.

Am Samstag den 09. April 2016 fand in der Feuerwehr Gernsbach, ein Praxis Seminar für Maschinisten der Abteilung Gernsbach statt. Da bei der Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach auf den Fahrzeugen HLF 20/20-2 und dem TLF 8/12 je eine Seilwinde (unterschiedlichster Bauart) verbaut und montiert ist, bedarf dies einem ständigen üben. Herr Wagner von der Fa. RSS (Regio Solutions & Support GMBH) begann mit einer theoretischen Einführung. Der Aufbau von den Seilwinden, die Wirkungs- und Funktionsweise, die Bedienung, sowie die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten, wurden hier angesprochen. Auch ging man darauf ein, wann die Ablegereife der Drahtseile erreicht ist und diese ausgesondert bzw. ersatzbeschafft werden müssen. Auftauchende Fragen und Unklarheiten wurden umgehend beantwortet und den Teilnehmern verständlich erklärt. Nach einer kurzen Mittagspause und Stärkung, konnten dann die Teilnehmer das theoretisch erlernte, in die Praxis umsetzen. Im Übungshof der Feuerwehr wurden realitätsnahe Übungszenarien vorbereitet und der Einsatz der beiden Winden beübt. Das richtige Einsetzen von Umlenkrollen und Anschlagmitteln unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften standen hier im Fokus. Die Maschinisten konnten üben und über den kompletten Tag verteilt, interessante Erkenntnisse gewinnen und die Leistungsfähigkeit der bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Winden testen.

http://www.rss-brandschutz.de/startseite/seilwinden-training/

Tunnel - Begehung der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach, Lautenbach und Hilpertsau am Mittwoch den 30. März 2016.

Die turnusmäßige, halbjährlich durchgeführten Reinigungs- und Wartungsarbeiten, mit der dadurch bedingten Vollsperrung des 1.527 Meter langen Tunnel Gernsbach, nutzten die Kameraden der Feuerwehr am Mittwoch den 30. März 2016 zu einer Begehung. Die Abteilungen Gernsbach, Lautenbach und Hilpertsau trafen sich um 18:30Uhr am Tunnel Technik Gebäude im Blumenweg, wo sie der zuständige Tunnelwart Rolf Hätty, in Empfang nahm und begrüßte. Herr Hätty erklärte den Kameraden die Technik im Tunnel Technik Gebäude und ging vor allem auf die dort vorhandene Brandmeldetechnik und die BMA (Brandmeldeanlage) ein. Seit dem Umbau und der Nachrüstung des Tunnels im Jahr 2013, verfügt dieser über zwei getrennte Melderlinien (Meldelinie 1 Tunnel / Meldelinie 2 Technikgebäude) und eine hoch moderne BMA, welche den ausgelösten Bereich gezielter eingrenzen kann als die veraltete Anlage. Sollte es im Tunnel zu einem Brand kommen, so wird automatisch die Alarmmeldung an die ILS (Integrierte Leitstelle)  Mittelbaden gemeldet. Diese alarmiert dann gemäß der für das Objekt hinterlegten AAO (Alarm und Ausrücke Ordnung), die dafür vorgesehenen Feuerwehr Abteilungen. Die Vorgehensweise bei einem Brand in einem Tunnel oder einer Unterirdischen Verkehrsanlage (UVA), wird nach den Vorgaben der LFS (Landesfeuerwehrschule) in Bruchsal, in Kooperation mit der Ifa (International Fire Academy) in Balsthal den Feuerwehrkräften vor Ort gelehrt (siehe Übung 22. Februar 2016). Durch die „intelligente BMA“ ist eine eingreifen in die Lüftung des Tunnels, durch die Feuerwehr nicht nötig. Sollte es zu einem Brandereignis kommen, lösen im „heißen Bereich“ die dortigen Abluft- Brandrauchöffnungen aus und der Brandrauch wird abgesaugt. Dies wurde eindrucksvoll bei dem Funktionstest im April 2013 deutlich und anschaulich präsentiert. Die größten „Probleme“ im Tunnel Gernsbach bereiten den Einsatzkräften, die sehr langen Anmarschzeiten (Gesamtlänge 1.527 Meter) und dass es nur ein Fluchttreppenhaus gibt. Der Bau von vier weiteren Fluchttreppenhäusern lässt leider weiter auf sich warten. Im Hinblick auf das Thema Menschenrettung und für den Zugriff der Einsatzkräfte auf das im Tunnel stattfindende Ereignis, sind dies unverzichtbare Nachrüstungen in Sachen Sicherheit. Ständiges üben und schulen der Einsatzkräfte in diesem Bereich ist daher hier unabdingbar.

Trennen und schneiden von verschiedensten Werkstoffen, mit den bei der Feuerwehr vorhandenen Gerätschaften, stand am Montag den 21. März 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

An verschiedensten Stationen konnte nach der jeweiligen Sicherheitsunterweisung und unter Beachtung der dazugehörigen UVV, jeder Teilnehmer selbst Hand anlegen. Das zersägen von einem Baumstamm mittels Motorkettensäge, das trennen von Kunststoffen jeglicher Art mit der Säbelsäge (Fuchsschwanz) und das trennen von Metall mit dem Motortrennschleifer, sowie einer Elektroflex konnten Praxis nah geübt werden. Es galt die handwerklichen Fähigkeiten der Einsatzkräfte zu verbessern und den Umgang mit den Gerätschaften zu schulen. Bei den praktischen Übungen bemerkten vor allem die jüngeren Kameraden schnell, dass es gar nicht so einfach ist, etwas „gerade“ abzutrennen oder abzusägen, oder gar die Motorbetriebenen Gerätschaften zum laufen zu bringen. Was passiert wenn die Zug- oder Druckseite beim sägen mit der Motorkettensäge eines Baumstammes nicht richtig eingeschätzt wurde, oder wenn man mit dem Motortrennschleifer im Metall verkantet, merkten die Teilnehmer sehr schnell. Ein verkeilen oder stecken bleiben waren hier nicht weiter Schlimm, nach einem kurzen Eingreifen der Ausbilder konnte es dann auch schon weiter gehen. Die Kameraden welche eine handwerkliche Ausbildung durchlaufen bzw. diese bereits absolviert haben, oder schon etwas mehr Erfahrung in diesen Bereichen hatten, gaben den jüngeren wertvolle Tipps und standen ihnen bei Seite. Am Ende der Übungseinheit konnte dann nahezu jeder Kamerad einen geraden und sauberen Schnitt am Material selbstständig durchführen.

Weitere Beiträge...

  1. Jugendgruppe Gernsbach meistert anspruchsvolle Übung mit Bravour
  2. Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2016
  3. Übungsszenario: „Brand in einem Tunnel / einer UVA“ (Unterirdischen Verkehrsanlagen)
  4. Jugendgruppe Gernsbach: Besichtigung der Wache West der Berufsfeuerwehr Karlsruhe
  5. Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr Gernsbach 2015
  6. Jugendgruppe Gernsbach: Besichtigung der Feuerwehr Baden-Baden
  7. St. Martinsumzug in Hilpertsau
  8. Spende von Hochzeitspaar an die Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach übergeben
  9. Übungsszenario: Verkehrsunfall mit PKW
  10. Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax
  11. Jugendfeuerwehr zeigt was sie kann
  12. Große Freude bei den Feuerdrachen
  13. Jugendgruppe Gernsbach: 24 Stunden wie eine Berufsfeuerwehr
  14. Kinderferienspaß der Jugendfeuerwehr Gernsbach Jugendgruppe Staufenberg
  15. Infobroschüre "WIR LEBEN RETTEN"
  16. Kinderferienprogramm bei der Feuerwehr
  17. Absturzsicherungsgruppe führt Objektübung durch
  18. LIVE-Lagertagebuch vom Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Schwarzach
  19. Offiziellen Facebookseite gestartet
  20. Grundschule zu Besuch bei der Feuerwehr Abteilung Obertsrot
  21. Europa-Park Besuch der Jugendfeuerwehr Gernsbach
  22. Kindertagesstätte Hilpertsau zu Besuch bei der Feuerwehr
  23. Grenzüberschreitende Alarmübung “F5 Lagerhallenbrand Kegelbach“
  24. Übungsszenario: Fettexplosion in Gernsbacher Traditionsgasthaus. Mehrere Menschen in Gefahr
  25. Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2015
  26. Jugendgruppe Staufenberg: Bericht zum traditionellen Maultaschenessen 2015
  27. Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2015
  28. Feuerwehr Gernsbach für Stromausfall gewappnet!
  29. Besuch bei der Hundestaffel der Polizei Karlsruhe
  30. Türöffnungs Seminar am 07.02.2015 bei der Feuerwehr Gernsbach
  31. Übungsszenario: Zwei abgestürzte Personen im Murgvorland
  32. Besuch der Jugendfeuerwehr Gernsbach Abteilung Staufenberg bei der Firma Metz
  33. Grundschule Staufenberg zu Besuch bei der Feuerwehr
  34. Umbau des Feuerwehrhaus Obertsrot im vollen Gange
  35. St. Martinsumzug in Hilpertsau und Obertsrot
  36. Motorsägen-Grundlehrgang Modul 1 und Modul 2 erfolgreich absolviert
  37. Kita Obertsrot zu Besuch bei der Feuerwehr
  38. Kinderferienprogramm bei der Abteilung Obertsrot 2014
  39. Kath. Kindergarten Gernsbach zu Besuch bei der Feuerwehr
  40. Kindergarten Reichental zu Besuch bei der Feuerwehr
  41. Jugendgruppe Gernsbach erreicht 4. Platz beim Orientierungslauf 2014 der Kreisjugendfeuerwehren
  42. Volksbank Baden-Baden Rastatt eG spendet 1.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Gernsbach
  43. Leistungsabzeichen 2014 in Baden-Baden Sandweier
  44. Feuerdrachen Staufenberg – Spielerisch für die Feuerwehr begeistern
  45. BGV spendet 10.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Gernsbach
  46. Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2014
  47. Abt Staufenberg: Artur Ganther zum neuen Abteilungskommandanten ernannt
  48. Abt Staufenberg: Abteilungskommandant Uwe Schmeiser verabschiedet
  49. Jugendgruppe Staufenberg: Bericht zum traditionellen Maultaschenessen 2014
  50. Fotoshooting 2014 der Jugendgruppe Gernsbach
  51. 14 Feuerwehrkameraden erfolgreich am Lehrgang Truppmann Teil 1 teilgenommen
  52. Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2014
  53. Abt Reichental: Grundschüler zu Besuch bei der Feuerwehr in Reichental
  54. Abt Staufenberg: Gründung der Kindergruppe „Die Feuerdrachen“
  55. Abt Staufenberg: Martinsfeuer - neugegründeten Kindergruppe "Die Feuerdrachen" nimmt teil
  56. Abt Staufenberg: 4. Klasse der Grundschule zu Gast bei der Feuerwehr
  57. ELW1 in Dienst gestellt
  58. Ihre Feuerwehr Gernsbach informiert: Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht
  59. Grundschule Hilpertsau / Obertsrot und die Kita Hilpertsau zu Besuch bei der Abteilung Obertsrot
  60. Abt Reichental: Die Vorschüler des Kindergartens Reichental zu Besuch bei der Feuerwehr
  61. Türöffnungs Seminar am 27.04.2013 bei der Feuerwehr Gernsbach
  62. Brandversuche im Tunnel Gernsbach
  63. Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2013
  64. Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2013
  65. Abt Staufenberg: Verabschiedung von Kassenverwalter Heinz Staub
  66. Abt Staufenberg: Verabschiedung zweier verdienter Mitglieder des Abteilungsausschusses
  67. Wenn das mal kein Glück bringt...
  68. Truppführer Lehrgang 2012 in Gernsbach
  69. SWR Landesschau Beitrag "Markentreue um jeden Preis?"
  70. Abt Gernsbach: Rückblick Dance Night + Tag der offenen Tür 2012
  71. Jubiläumsfest der Feuerwehr Reichental
  72. Party im Florianskeller beim 37. Gernsbacher Altstadtfest
  73. Jahreshauptübung 2012 der Jugendfeuerwehren Gernsbach
  74. Kinderferienprogramm bei der Abteilung Obertsrot
  75. Wandertag der Jugendfeuerwehr Gernsbach
  76. Vorschüler des Kindergartens Reichental zu Besuch bei der Feuerwehr
  77. Abt Reichental: TLF 8/18 belegt ersten Platz beim Haubertreffen in Langenbrand
  78. Jugendfeuerwehr beim Human Table Soccer in Sinzheim
  79. Aktionstag der Jugendgruppe Reichental
  80. Grundseminar Patientengerechte Unfallrettung PKW in Gernsbach
  81. Gemeinsame Alarmübung von DRK Bereitschaft, HvO Gruppe und Feuerwehr in Reichental
  82. Waldbrandübung der Gesamtwehr in Reichental
  83. 1. Feuerwehr-Vollmondparty in Reichental
  84. Abt Gernsbach: Ausflug nach Berlin
  85. Abt Obertsrot: Brandschutzerziehung
  86. JF Gernsbach Abt Obertsrot bei der Walputz Aktion der Stadt Gernsbach
  87. JF Gernsbach Abt Obertsrot beim Orientierungslauf in Muggensturm
  88. Abt Staufenberg: Lehrerinnen und Erzieherinnen zu Gast bei der Feuerwehr
  89. JF Gernsbach Abt Kernstadt beim Orientierungslauf in Muggensturm
  90. Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2012
  91. Abteilungsversammlung Gernsbach 2012
  92. Abteilungsversammlung in Reichental 2012
  93. Skiausflug ins Montafon
  94. Brandschutzinformation für die dritte und vierte Klasse der Grundschule Reichental
  95. Übung: Eisrettung
  96. Neue Drehleiter DLA (K) 23-12 in Dienst gestellt

Hast Du Lust...?
...in Not geratenen Menschen und Tieren zu helfen?
...mit modernster Technik zu arbeiten?
...Dich ehrenamtlich zu engagieren?

Dann schreib uns eine E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Wir melden uns umgehend bei Dir.

Rettungsgasse rettet Leben

Folgt uns auf...

Facebook
Twitter