Neuste Einsätze

27.07.2016  um 13:13 Uhr  Feuer 8  Nr. 144: Überlandhilfe / Waldbrand  mehr ...
26.07.2016  um 14:30 Uhr  MR 1  Nr. 143: Hubschrauberlandung  mehr ...
23.07.2016  um 14:45 Uhr  Tech.Hilfe 1  Nr. 142: Wilder Hornissenschwarm  mehr ...
20.07.2016  um 10:24 Uhr  Tech.Rettung 4  Nr. 141: Überlandhilfe mit DLA (k) 23/12 - Person abgestürzt  mehr ...

Notruf

Notruf: 112
Feuerwehr & Rettungsdienst

- Notfall-Fax: Download
- Nothilfe-SMS: Anleitung

Naturparkschule Hilpertsau zu Besuch bei der Abt. Hilpertsau

Am 11. Juli war die vierte Klasse der Grundschule Hilpertsau zu Besuch bei der Feuerwehrabteilung Hilpertsau. Andreas Zapf und Marcel Asal begrüßten die 16 Kinder und ihre Lehrerin Fr. Müller bei strahlendem Sonnenschein. 

Die Kinder erzählten zu Beginn, was sie schon rund um das Thema Feuer und Feuerwehr wussten und es wurde zusammen erarbeitet, was ein Feuerwehrmann so alles im Einsatz als persönliche Schutzausrüstung trägt. Anschließend erkundete man das Löschgruppenfahrzeug und dessen Gerätschaften, wobei keine der vielen Fragen unbeantwortet blieb.

Während einem kalten Getränk erfuhren sie, welcher Brand mit welchem Löschmittel bekämpft wird. Danach ging es dann daran einen kleinen Löschangriff aufzubauen. Hierzu holten die Kinder die benötigten Gerätschaften aus dem Löschgruppenfahrzeug. Als alles aufgebaut war, wurde in 3er- Teams das Zielen mit dem Strahlrohr getestet. Zum Schluss wurde noch ein Foto geschossen, welches den Kindern noch als Erinnerung überreicht wird.

Bei den Kindern und ihrer Lehrerin bedankt sich die Feuerwehrabteilung Hilpertsau für einen lustigen und kurzweiligen Vormittag.

Abt Obertsrot: Tag der offenen Tür 2016

Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Obertsrot lädt die Bevölkerung am 31. Juli zu ihrem diesjährigen Tag der offenen Tür, im Gerätehaus in Obertsrot, ein. Neben einem reichhaltigen Angebot an Speisen & Getränken, findet ein umfangreiches Programm statt. Ab 10.00 Uhr besteht die Möglichkeit zum Frühschoppen und einem Weißwurstfrühstück. Um 17.00 Uhr führt die Jugendgruppe Obertsrot in Zusammenarbeit mit aktiven Kameraden eine Schauübung durch. Musikalische Unterstützung erhält die Veranstaltung vom Musikverein Obertsrot ab 18.00 Uhr. Den ganzen Tag sind Infostände der Jugendfeuerwehr, der DLRG-Jugend und der DRK-Jugend vorhanden. Zudem gibt es den ganzen Tag frischen Kaffee & Kuchen in unserer Kaffeebar.

Die Abteilung freut sich auf Ihr kommen.

 

 

"Die Feuerdrachen" demonstrieren ihr Können

Beim Tag der offenen Tür am 19.06.16 der Abt. Staufenberg zeigten "Die Feuerdrachen" eindrucksvoll, was sie bereits gelernt hatten. Die mittlerweile 15 Kinder umfassende Gruppe hatte die Aufgabe eine brennende Hütte zu löschen. Gruppenführer Fabian gab seiner Mannschaft den Befehl, hinter dem Fahrzeug anzutreten und anschließend mit 3 D-Schläuchen die Brandbekämpfung vorzunehmen. Mit Feuereifer rollten die kleinen Feuerwehrmänner und -frauen die Schläuche aus um den Brand schnellstmöglich zu löschen. Melder Emily sorgte am Verteiler souverän für das notwendige Wasser. Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz, ließ Gruppenführer Fabian seine Mannschaft nochmals vollzählig am Verteiler antreten. Nach großem Lob durch unseren Kommandanten, Artur Ganter, rückten die Feuerdrachen ab und bekamen zur Belohnung für die tolle Vorführung ein Eis.

Übungsszenario: "Personenrettung aus Gewässern"

Das Thema „Personenrettung aus Gewässern“, stand am Montag des 27. Juni 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

Viel Blaulicht, Feuerwehr und DLRG standen am Montagabend, kurz nach 18:00 Uhr im Bereich der Gernsbacher Stadtbrücke, der Igelbachstraße und Schlossstraße und sorgten für neugierige Blicke. Es handelte sich allerdings nur um eine Übung und keinen Ernstfall - wurde folgende Übungslage in der Murg angenommen.

Bei einem Bootsausflug von vier Jugendlichen auf der Murg, verhedderte sich im Oberwasser die am Schlauchboot befestigte Leine am Grund der Murg. Als ein Jugendlicher diese Leine versuchte zu lösen, stürzte er ins Wasser und trieb flussabwärts. Ein weiterer jugendlicher wollte ihn retten und sprang hinterher. Dieser verletzte sich jedoch so stark, dass er sich nur bis an das Wehr, welches den Kanal vom eigentlichen Flussbett ableitete retten konnte. Die beiden noch im Schlauchboot sitzenden Jugendlichen standen so unter Schock, dass sie nahezu keinerlei Auskunft geben konnten, wie viele Personen sich ursprünglich im Schlauchboot aufgehalten hatten.

Ziel dieser Übung war es, die Vorgehensweise mit den bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Gerätschaften, die Kommunikation zwischen den Trupps und den Fahrzeugführern bzw. der Einsatzleitung und vor allem die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation DLRG (Strömungsrettern) zu trainieren und zu verbessern.

Die im Wasser liegenden Verletzten, wurden durch die Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der DLRG versorgt. An der Drehleiter wurde das Auf- und Abseilgerät befestigt und die Schleifkorbtrage darunter angehängt. Die verletzte Person wurde im Wasser, auf das Spineboard gezogen und anschließend in die bereitstehende Schleifkorbtrage gelegt. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter wurde sie unter dieser hängend, aus der Murg nach oben gehoben und gerettet.

Die beiden Jugendlichen im Schlauchboot, wurden mit dem Schlauchboot der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit und an das rettende Ufer gebracht.

Die abgetrieben Person wurde in der Murg – flussabwärts gesucht. Sie konnte von den Fußtrupps, welche entlang des Murgufers unterwegs waren und den Strömungsrettern, welche in der Murg schwammen im Bereich des „Katzschen Gartens“ aufgefunden und aus der Murg gerettet werden.

Die realitätsnahe Übung war für alle beteiligten positiv verlaufen. Aufgetretene „Fehler“ wurden direkt nach der Übung vor Ort besprochen und die richtige Vorgehensweise erklärt. Die Besatzung des ELW 1 konnte die Kommunikation mit den unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Einsatzabwicklung verbessern und perfektionieren.

Die Einsatzleiter der beiden Organisationen und die Kameraden, welche die Übung ausgearbeitet hatten, zeigten sich am Ende der Übungseinheit zufrieden, mit dem geleisteten und erlernten. Es wird angestrebt solche gemeinsame Übungen öfters durchzuführen und sie auch in Alarmübungen noch realistischer umzusetzen. Denn nur durch praktisches Üben kann die Leistungsfähigkeit beider Hilfsorganisationen verbessert und die Einsatzkräfte fit für die Einsätze gemacht werden.

Einsatzübung am Kirchturm Lautenbach

Am 03.06.2016 führte die Abteilung Lautenbach gemeinsam mit Kräften der Abteilung Gernsbach eine Einsatzübung am Lautenbacher Kirchturm durch. Da am Turm momentan für Renovierungsarbeiten ein Baugerüst aufgebaut ist, wurde dieses mit in die Übung eingebaut.

Angenommen wurde folgende Einsatzlage:

Bei Arbeiten im Inneren des Turms war es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Ein Arbeiter wurde vermisst. Ein weiterer Arbeiter flüchtete vor dem austretenden Rauch auf das Baugerüst, erlitt dort jedoch einen Kreislaufzusammenbruch. Das ersteintreffende LF10/6 der Abteilung Lautenfach setzte zwei Trupps unter Atemschutz im Inneren des Turm zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Aufgrund der starken Verrauchung wurde eine taktische Überdruckbelüftung aufgebaut, um den Trupps im Innenangriff die Arbeit zu erleichtern. Während die Wasserversorgung zum nächstgelegenen Hydranten aufgebaut wurde, erklomm ein weiter Trupp das Baugerüst um die dort verunglückte Person zu betreuen. Um eine möglichst schonende Rettung zu ermöglichen, wurde die Person über die Drehleiter DLA (K) 23/12 der Abteilung Gernsbach vom Gerüst gerettet. Die Einsatzleitung wurde vom Gernsbacher ELW1 (Einsatzleitwagen) aufgebaut. Alle Nachforderungen, Lagemeldungen und die Einsatzdokumentation liefen, in enger Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter, über die Kameraden der ELW-Gruppe.

Die gemeinsame Übung hatte mehrere Ziele. Zum einen sollte die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen vertieft und die Kommunikation an der Einsatzstelle geübt werden. Auch die schnellst mögliche Wasserversorgung zum weiter entfernten Hydranten war Ziel der Übung. Es wurde ebenfalls darauf geachtet, dass sich die Trupps möglichst aus einem jungen und einem erfahrenem Feuerwehrangehörigen zusammensetzen, um so einen effektiven Wissenstransfer zu ermöglichen. Im Nachgang wurde in einer Übungsnachbesprechung der Übungsablauf gemeinsam besprochen. Abteilungskommandant Klaus Gorgas dankte allen Einsatzkräften für ihr Engagement und besonders auch den Kameraden der Abteilung Gernsbach für ihr Kommen und die sehr gute Zusammenarbeit.

Jugendfeuerwehr übt Zusammenarbeit

Am Montag, 09.05.2016 trafen sich die Jugendgruppen aus Gernsbach, Hilpertsau und Obertsrot zu einer gemeinsamen Übung in Gernsbach.

Es wurden gemischte Gruppen für das Löschfahrzeug der Abteilung Gernsbach (LF 16/12) und der Abteilung Obertsrot (LF 8/6) gebildet. Am Übungsschauplatz angekommen, bauten die Gruppen einen Löschangriff auf, denn angenommen wurde ein Flächenbrand am Murgvorland auf der Höhe des Klärwerkes. Die Jugendlichen vom LF 16/12 kümmerten sich um die Wasserentnahme aus der Murg, außerdem um die Versorgung des zweiten Löschfahrzeuges. Die Besatzung des LF 8/6 ging zur  Brandbekämpfung vor. Dann wurde der Brand von allen „Einsatzkräften“ gemeinsam bekämpft, ein Hydroschild und ein Monitor wurden aufgebaut.

Somit wurde das Ziel, der von Marco Weitz und Johannes Vierling ausgearbeiteten Übung erfüllt. Die Jugendlichen wurden während der Übung unterstützt und begleitet von verschiedenen Jugendgruppenleitern, diese standen Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Im Anschluss trafen sich alle Teilnehmer auf der Feuerwache in Gernsbach zum gemeinsamen Abendessen. Mit dieser Übung konnte das Gemeinschaftsgefühl unter den Jugendlichen wieder ein Stück wachsen.

Ideengeber für die gemeinsame Übung waren die Jugendgruppenleiter von Gernsbach, Marco Weitz und Johannes Vierling. Nachdem 24-Stundentag der Jugendgruppe Gernsbach, wo die Jugendgruppen von Gernsbach und Staufenberg eine gemeinsame Übung durchführten, ist dies bereits die zweite Übung die die Beiden organisierten um die Zusammenarbeit der Jugendgruppen zu erproben.

Containerdienst Schumacher mit dem Förderschild „PARTNER DER FEUERWEHR“ ausgezeichnet.

Am Dienstagden 19. April 2016fand um 19:30Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung, des Kreisfeuerwehrverbandes Rastatt e.V. in der Schwarzwaldhalle in Hügelsheim statt.

Zahlreiche Feuerwehrangehörige der freiwilligen Feuerwehren, sowie Werkfeuerwehren des Landreises Rastatt, folgten der Einladung und fanden sich in der Halle ein, um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kfv Rastatt und dem Totengedenken, wurden Grußworten der Gäste zu den Feuerwehrangehörigen gesprochen. Danach wurden ausführliche Berichte des Vorsitzenden, des Kreisobmanns der Alterskameraden, des Kreisjugendfeuerwehrwartes, des Arbeitskreises Brandschutzinformation und des Kassiers vorgetragen. Die Entlastung der Vorstandschaft, sowie des Kassiers und die Annahme des vorgestellten Wirtschaftsplans für das Jahr 2016, wurden einstimmig von den Delegierten bestätigt.

In diesem Jahr wurde das Förderschild „PARTNER DER FEUERWEHR“ auf den Antrag der Feuerwehr Stadt Gernsbach an die Fa. Containerdienst Schumacher aus Gernsbach verliehen und diese damit ausgezeichnet.

Peter Schumacher der Senior Chef des Unternehmens, sowie Andreas Schumacher der heutige Inhaber und Geschäftsführer, waren an diesem Abend in Hügelsheim vor Ort. Der Vorstand der Kfv Rastatt Herr Mirko Lipinski verlas den von der Feuerwehr Stadt Gernsbach, beim Deutschen Feuerwehrverband gestellten Antrag zur Verleihung. Dieser verdeutlichte allen anwesenden, das überdurchschnittliche Engagement der Fa. Containerdienst Schumacher hinsichtlich der Feuerwehr. Unter Applaus konnten die Beiden die Verleihungsurkunde und das Förderschild aus den Händen des Vorstandes entgegennehmen.

Dieses überdurchschnittliche Engagement der Fa. Containerdienst Schumacher wird daher, auf Antrag der Feuerwehr Stadt Gernsbach, mit der Verleihung des Förderschildes „PARTNER DER FEUERWEHR“ gewürdigt.

www.schumacher-container.de

Foto: Gangl

Aufbau - „Sägekurs Modul 4 Arbeiten im Sturm- und Bruchholz“ bei der Feuerwehr Stadt Gernsbach

Am Freitag den 22. und Samstag den 23. April 2016 fand in der Feuerwehr Gernsbach, ein Aufbaukurs zum sicheren Umgang mit der Motorkettensäge für Feuerwehrkräfte statt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Gernsbach, welche bereits das Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert und Säge Erfahrung hatten, konnten sich bei diesem Seminar anmelden und auch teilnehmen. Ziel dieses Aufbau - Seminars war es, den Teilnehmern die speziellen Fälltechniken, die Sicherheitsvorschriften, die Gefahren von Windwurf und unter Spannung stehendem Holz aufzuzeigen und eindrucksvoll näher zu bringen. Dies wurde in theoretischen Blöcken, am Freitagabend nach einer kleinen Auffrischung des Wissens von Modul 1 und 2 auch durchgeführt. Am Samstag wurde dann das am Abend zuvor gelernte, in praktischen Stationen im Brettener Wald, durch die Ausbilder der Forsttechnischen Diensten Schell beübt. Hierbei wurden Fälltechniken und Vorgehensweise, unter Zuhilfenahme von Seilwinden und anderen technischen Hilfsmitteln gezeigt und diese auch eingesetzt. Nach einer Stärkung am Lagerfeuer, konnten sich dann alle Teilnehmer an den Stationen, den dort gestellten Herausforderungen stellen. Schnell konnte man lehrreiche Erkenntnisse gewinnen und wichtige Erfahrungen sammeln. Nach einigen Stunden im Brettener Wald ging dann das Aufbauseminar erfolgreich zu Ende.

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2016

Am Samstag den 16. April 2016 fand um 19:30Uhr die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Gernsbach, für das Berichtsjahr 2015 in der Staufenberghalle in Gernsbach – Staufenberg statt. Kommandant Volker Steimer begrüßte alle anwesenden und berichtete über das zurückliegende Jahr. Die Feuerwehr Gernsbach musste im vergangenen Jahr zu insgesamt 163 Alarmeinsätzen ausrücken. Durch den Einsatz der Feuerwehr Gernsbach konnten 39 Personen und drei Tiere gerettet werden. Für sieben Personen kam jegliche Hilfe zu spät und sie konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen oder aufgefunden werden. Zusätzlich zu der „normalen Feuerwehrarbeit“ wurden im Kernbereich, also ohne Verwaltungs-, Organisations- und Übungsvorbereitungszeiten, 39.025 Stunden von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich geleistet. Das Aufgabenspektrum erstreckte sich dabei von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu ABC - Umweltschutzeinsätzen. In seinem Bericht ging Kommandant Volker Steimer auf einzelne, nicht ganz alltägliche Einsätze ein. Hier zeige sich besonders, wie wichtig es ist, ausrüstungstechnisch und im Bereich der Ausbildung auf einem guten Stand zu sein und hier nicht nachzulassen. Jeder Abteilungskommandant ist für seine Einsatzkräfte in der Abteilung und den dortigen Ausbildungsstand selbst verantwortlich und muss dafür sorgen, dass die Einsatzkräfte fit für die abzuarbeitenden Einsätze sind. „Die Abteilungen sind gut ausgestattet und haben alles, was sie zum abarbeiten der dort anfallenden „Regeleinsätze“ notwendig ist, bis dann die Kernstadtwehr mit den Spezial- und Sondergerätschaften an der Einsatzstelle eintrifft“, so Steimer. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderates, bei der Feuerwehr nicht zu sehr den Rotstift anzusetzen. „Denn nur mit den benötigten Gerätschaften und Fahrzeugen können wir schnelle Hilfe leisten. Ehrenamtlich, rund um die Uhr, über das ganze Jahr hinweg“, so Steimer. Ein weiter anhaltendes und nicht besser werdendes Problem sei jedoch die Tagesverfügbarkeit. Darunter zu leiden haben vor allem die Außenabteilungen, wo tagsüber nur wenige Kameraden für die abzuarbeitenden Einsätze verfügbar und einsetzbar sind. Hier appellierte Steimer an die ansässigen Betriebe (egal ob kleiner Handwerksbetrieb oder großer Konzern), doch die Einsatzkräfte ohne großes Tam – Tam gehen zu lassen, sodass diese zur Feuerwehr eilen und dann zu den Einätzen ausrücken könnten“. Gleichzeitig dankte er den Betrieben und Konzernen, die dies schon so praktizieren und ihre beschäftigten ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen jeder Zeit zum Einsatz freistellen und gehen lassen. Ohne diese Kameraden sähe es (vor allem tagsüber) bei einigen Abteilungen sehr schlecht aus. Kommandant Steimer erwähnte in seinem Bericht auch, dass in den letzten Jahren die Wiederkehrenden Prüfungen und Vorschriften sich geändert und erhöht haben. Dies sei von ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen kaum noch leistbar und abzudecken, sodass sich die Stadt hier in Richtung eines hauptamtlichen Gerätewartes in nächster Zeit Gedanken machen sollte. Schriftführerin Julia Arnold ging in ihrem Bericht ins Detail und informierte unter anderem über den Mitgliederstand. Die aktive Einsatzwehr besteht zurzeit aus 215 Aktiven, darunter 18 weibliche Mitglieder. Der Jugendfeuerwehr gehören 66 Mitglieder und der Altersmannschaft 75 Mitglieder an. Somit umfasst die gesamte Organisation 356 Personen. Der Stadtjugendwart Günther Kornmann berichtete über die Aktionen der einzelnen Jugendgruppen in den Abteilungen im zurückliegenden Jahr. Hier standen neben feuerwehrtechnischer Ausbildung vor allem auch die Kameradschaft und der Spaß auf dem Programm und im Vordergrund. Die Aktivitäten der Alterskameraden der Gesamtwehr erläuterte der Altersobmann und Ehrenkommandant Manfred Kast. Bürgermeister Dieter Knittel unterstützte die Aussage von Kommandant Steimer. Es müsse darauf geachtet werden, dass durch permanentes Sparen kein Defizit in der Ausstattung verursacht werde. „Im Moment“, so Knittel weiter, „fühle ich mich aber noch ganz gut und sicher, die Stadt Gernsbach unterhält eine Feuerwehr, die auf technischer Basis zu einer der bestausgestatteten Feuerwehren in Baden-Württemberg gehört“, so das Stadtoberhaupt. Neben seinen Dankesworten an die gesamte Mannschaft betonte Bürgermeister Knittel in seinen Grußworten auch die Wichtigkeit von Vertrauen innerhalb der Feuerwehr: „Hierfür ist es notwendig, sich immer wieder zusammenzusetzen und auch kritische Dinge anzusprechen.“ Dabei hob er als positives Beispiel noch einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und den Verantwortlichen der Feuerwehr hervor. Er griff auch das Thema für den hauptamtlichen Gerätewart auf und äußerte sich nicht abgeneigt, in diese Richtung etwas zu ändern und zu verbessern.

 

Auf der diesjährigen Versammlung konnte Dirk Bock vom Löschmeister zum Brandmeister befördert werden. Die Verdienstmedaille in Silber der Stadt Gernsbach und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg, welches durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Spannagel überreicht wurde, konnten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Andreas Schumacher aus der Abteilung Gernsbach  und Marc Duncan aus der Abteilung Staufenberg entgegennehmen. Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten die Verdienstmedaille in Gold und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold Ewald Bär, Harry Bender und Hans-Peter Rath von der Abteilung Staufenberg und Roland Götz sowie Roland Schäfer von der Abteilung Obertsrot.

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